Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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FAQ zu Praktika

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Sinn und Zweck von Praktika im Lehramtsstudium

Wozu dienen Praktika im Rahmen eines Lehramtstudiengangs?

Mithilfe der Schulpraktika soll frühzeitig in die Berufspraxis der verschiedenen Schularten und in die Fachpraxis der einzelnen Unterrichtsfächer eingeführt werden. Dabei sollen die Studierenden einen möglichst weitgehenden Überblick über die Aufgaben, Anforderungen und Herausforderungen des Lehrerberufs erhalten. Insbesondere sind in den Schulpraktika nach einer Periode der Unterrichtsbeobachtung eigene Unterrichtsplanungen zu erarbeiten und mehrere Unterrichtsversuche durchzuführen.

Die Praktika sollen den Studierenden auch Einsichten darüber vermitteln, ob sie für den angestrebten Beruf geeignet sind. Gespräche mit dem Praktikumslehrer leiten zur Reflexion über die Eignung und Neigung für den Lehrberuf an und geben Rat in dieser Frage.

Im Betriebspraktikum soll darüber hinaus ein Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule gewonnen werden.

Im Einzelnen gelten für die Aufgaben und Studienziele die Bestimmungen des § 34 der LPO I (2008).

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Praktikumsarten

Welche Praktika muss ich vor bzw. während meines Studiums ableisten?

Im Rahmen aller Lehramtsstudiengänge sind verschiedene Praktika abzuleisten.

Für alle Lehramtsstudiengänge verpflichtend sind das Orientierungspraktikum und das Betriebspraktikum:

Das Orientierungspraktikum umfasst 3 bis 4 Wochen und sollte bereits vor dem Studium absolviert werden, da es einen ersten Einblick in den künftigen Tätigkeitsbereich gibt und der eigenen Einschätzung und Orientierung dient.

Das Betriebspraktikum umfasst in der Regel 8 Wochen, die in Abschnitte von jeweils zwei Wochen aufgeteilt werden können. Das Betriebspraktikum soll einen Einblick in die Berufswelt außerhalb der Schule vermitteln. Tätigkeiten wie "Kassieren, Lagerarbeiten, Lieferfahrten, Bedienen im Gaststättengewerbe" sind mit den Zielen des Betriebspraktikums nicht vereinbar.

Eine genaue Übersicht aller Praktika und die zuständigen Praktikumsämter finden Sie für jedes Lehramt auf unserer MZL-Webseite unter:
www.mzl.lmu.de > Lehramt studieren > Praktika.

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Zuständigkeit für Praktika und Praktikumsplätze

Welche Einrichtung ist für die Schulpraktika zuständig? Wie komme ich an einen Praktikumsplatz?

Die Praktikumsämter sind zuständig für die Organisation schulpraktischer Module in den Lehramtsstudiengängen und informieren über alle Arten von Schulpraktika sowie über die Praktikumsrichtlinien.

Für die Lehrämter an Grund- und Mittelschulen und für Sonderpädagogik ist das Praktikumsamt des MZL zuständig. Für die Lehrämter an Realschulen, Gymnasien und Beruflichen Schulen sind je nach Unterrichtsfach und Schulregion unterschiedliche Praktikumsämter zuständig.

Beim Orientierungspraktikum und beim Betriebspraktikum müssen Sie sich selbstständig um einen Praktikumsplatz an einer Schule zu bemühen. Bei allen anderen Praktika ist eine Anmeldung beim Praktikumsamt notwendig.

Tipp: Viele der Formulare sind bereits zum Download auf der Homepage des jeweiligen Praktikumsamtes abrufbar. Beachten Sie bitte die Termine zur Anmeldung der Praktika, die von den Praktikumsämtern festgelegt werden!

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Ziel des Orientierungspraktikums

Wozu dient das Orientierungspraktikum?

Jeder angehende Lehramtsstudent muss ein Orientierungspraktikum von 3 bis 4 Wochen Dauer ableisten.

Es sollte zur eigenen Selbsteinschätzung vor Beginn des Studiums absolviert werden und muss spätestens vor Beginn des schulpädagogischen Blockpraktikums bzw. des pädagogisch-didaktischen Schulpraktikums in der vorlesungsfreien Zeit abgeleistet werden.

Das Orientierungspraktikum dient dem ersten Kennenlernen der angestrebten Schulart aus der Sicht eines Lehrers und der Überprüfung der Eignung und Neigung für den angestrebten Beruf. Das betrifft insbesondere auch den verantwortungsbewussten Umgang mit Kindern und Jugendlichen sowie das Bewusstsein, was es heißt, "Lehrer zu sein". Daher sollten im Rahmen des Orientierungspraktikums auch schon erste Unterrichtsversuche unternommen und nicht nur hospitiert werden.

Das Orientierungspraktikum ist im Umfang von mindestens 1 Woche an einer öffentlichen oder staatlich anerkannten privaten Schule derjenigen Schulart zu absolvieren, für die die Lehramtsbefähigung angestrebt wird. Der verbleibende Teil von 2 bis 3 Wochen soll auch an einer Schule einer anderen Schulart oder in Einrichtungen der Kinder- und Jugendhilfe, beim Studium des Lehramts an Grundschulen auch an vorschulischen Bildungseinrichtungen, abgeleistet werden. Als angehender Lehramtsstudent wendet man sich selbstständig an die Schule (Direktorat oder Sekretariat), an der das Praktikum abgeleistet werden soll.

Weitere Informationen finden Sie auf den Internetseiten der Praktikumsämter.