Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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Absolventenfeier 2011

Die diesjährige Abschlussfeier der Lehramtsstudierenden des Prüfungsjahrganges 2011 am 18. Februar 2011 in der Großen Aula der LMU war wie in den vergangenen Jahren mit etwa 700 Absolventen und ihren Angehörigen ein großer Erfolg.

18.02.2011 um 18:00 Uhr

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In ihren Grußworten betonten Prof. Dr. Martin Wirsing, Vizepräsident der LMU, Dr. Marcel Huber, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus und Prof. Dr. Joachim Kahlert, Direktor des MZL, gleichermaßen die hohe Qualität der Lehramtsausbildung in Bayern und im Besonderen das breite Spektrum an Fächern und Kombinationsmöglichkeiten an der LMU. „Die LMU schafft die Grundlage für eine Lehramtsausbildung, die der Diversität unserer Gesellschaft gerecht wird“, so Professor Wirsing. In seinem anschließenden Festvortrag zum Thema „Bildung in der Landeshauptstadt München“ verdeutlichte der Münchener Stadtschulrat Rainer Schweppe die Abhängigkeit des Bildungserfolgs von der sozialen Herkunft anhand der Übertrittsquoten von Grundschulen an Gymnasien, die in den verschiedenen Stadteilen Münchens zwischen 16 und 97 Prozent liegen. Die Schaffung von mehr Bildungsgerechtigkeit in einem „dezentralen Unterricht“ mit kooperativem Lehr-Lern-Verständnis und individueller Förderung ist laut Schweppe nur auf dem Weg zur Ganztagsschule zu realisieren. Dafür brauche es insbesondere Lehrerinnen und Lehrer, die ihre Tätigkeit als Teamarbeit mit ihren Schülerinnen und Schülern begreifen. Eindrucksvoll zeigte Schweppe auf, vor welchen Herausforderungen die Institution Schule steht und damit auch die Lehramtsabsolventen der LMU, die gut vorbereitet ihren Vorbereitungsdienst zum Teil bereits begonnen haben beziehungsweise diesen nun beginnen werden.

Im Rahmen der Abschlussfeier wurden wie in den letzten Jahren die Anerkennungspreise für herausragende Staatsexamensarbeiten verliehen. Mit dem Anerkennungspreis werden Arbeiten ausgezeichnet, die durch ihr besonderes wissenschaftliches Niveau auffallen. In diesem Jahr wurden folgende Absolventinnen und Absolventen geehrt: Stefanie Aigner (Didaktik der Biologie), Carolina Böltl (Didaktik der Englischen Sprache und Literatur), Stefanie Miller (Didaktik der Biologie), Simone Paluka-Grahm (Didaktik der Mathematik), Philipp Shah (Informatik), Johanna Unterhitzenberger (Schulpsychologie).

Zum dritten Mal vergeben wurde der nach dem berühmten Psychologen und Gründungsdirektor des Münchener Max-Planck-Instituts für psychologische Forschung benannte Franz-Emanuel-Weinert-Preis des MZL für herausragende Dissertationen. Mit dem Preis werden junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler für herausragende Leistungen im Rahmen ihrer Dissertation ausgezeichnet, die sie in einer Fachdidaktik, in den Erziehungswissenschaften oder der Pädagogischen Psychologie angefertigt haben und dabei einen klaren Bezug zu Schule und Unterricht beziehungsweise zur Lehramtsausbildung herstellen. In diesem Jahr ging er an Frau Prof. Dr. Hedwig Gasteiger, derzeit Vertreterin des Lehrstuhls für Didaktik der Mathematik an der LMU, für ihre Dissertation zum Thema „Elementare mathematische Bildung im Alltag der Kindertagesstätte. Grundlegung und Evaluation eines kompetenzorientierten Förderansatzes“. Gasteiger hat sich in der Arbeit mit vorschulischer Bildung, einem bisher eher wenig in der Mathematikdidaktik beachteten Thema beschäftigt und dabei ein überzeugendes Konzept für die frühe mathematische Bildung von Kindern entwickelt, das die individuelle Förderung und den Erwerb anschlussfähiger mathematischer Kompetenzen ermöglicht.

 

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