Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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Horizonte-Stipendien für angehende Lehrkräfte mit Migrationshintergrund

Vier Studierende und drei Referendare sind die ersten Münchener Stipendiaten

05.12.2011

Nach Frankfurt am Main, Berlin, Hamburg und dem Ruhrgebiet ist München der fünfte Standort des Stipendienprogramms. Dieses wird von der Hertie-Stiftung und der Franco Mambretti - Stiftung für Kinder getragen und am Standort München in Kooperation mit dem Münchener Zentrum für Lehrerbildung (MZL) und dem Bayerischen Staatsministerium für Unterricht und Kultus durchgeführt. Im Rahmen seiner einführenden Worte zu Beginn der Horizonte-Auftaktveranstaltung am 22. November an der  Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) zeigte sich Prof. Dr. Joachim Kahlert, Direktor des MZL, sehr erfreut darüber, dass es gelungen ist, das Horizonte-Stipendium an die LMU zu holen und somit gezielt begabte und engagierte Menschen mit Migrationshintergrund für den Lehrerberuf zu gewinnen und auf dem Weg dorthin zu stärken.

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v.l.n.r.: Prof. Dr. Joachim Kahlert, Alparslan Bayramli, Moderatorin Dorethee Jochem, Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle, Ronak Pooya Zand

Unter dem Rubrum "Integration braucht Vorbilder - Schule braucht die Besten" diskutierten Staatsminister Dr. Ludwig Spaenle, Alparslan Bayramli, Lehrer am städtischenn Lion-Feuchtwanger-Gymnasium in München, Ronak Pooya Zand, Horizonte Alumna sowie Prof. Kahlert über die Bedeutung von Heterogenität und Vielfalt in der Herkunft von Lehrern, die den Horizont der gesamten Schulfamilie erweitern kann. Im Anschluss daran überreichten Staatsminister Spaenle, Franco Mambretti und Dr. Bernhard Wunderlin, stellvertretender Vorsitzender der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung, die Urkunden an die ersten sieben Münchener Stipendiaten, die sich überglücklich zeigten, in das Stipendienprogramm aufgenommen zu werden. Stellvertretend für alle Stipendiaten bedankten sich abschließend Serap Arslan und Peter Winkler bei den Programmträgern in der Hoffnung als Vorbilder anderen jungen Menschen für ihren Traumberuf zu begeistern und somit Horizonte etwas zurückgeben zu können.

Für die Aufnahme in das Horizonte-Programm konnten sich Lehramtsstudierende der Münchener Universitäten bewerben sowie Referendare, die selbst oder deren Eltern außerhalb Deutschlands geboren wurden. Zum Zeitpunkt ihrer Bewerbung mussten sie noch mindestens zwei Jahre Ausbildungszeit vor sich haben. Die sieben ersten Münchner Stipendiaten, die sich in einem Auswahlverfahren unter rund 60 Bewerbern durchgesetzt haben, sind kasachischer, polnischer und türkischer Herkunft. Die fünf Frauen und zwei Männer streben das Lehramt an Grundschulen, Haupt- und Realschulen sowie Gymnasien an.

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v.l.n.r.: Nina Spuling, Serap Arslan, Peter Sczepanski, Anna Steger, Sophia Brkic, Peter Winkler, Dr. Betül Özsarigöl

 


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