Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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Inklusion in der schulischen Praxis

Neuer Leitfaden vorgestellt

08.02.2013

Was genau kennzeichnet eine inklusive Schule? Was macht sie aus, welche Bedingungen muss sie erfüllen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen gibt ein neuer Leitfaden zur Inklusion, der von den Mitgliedern des Wissenschaftlichen Beirats "Inklusion" Kultusminister Ludwig Spaenle übergeben wurde.

Ziel der Publikation, die von den Pädagogikprofessoren Erhard Fischer, Ulrich Heimlich, Joachim Kahlert und Reinhard Lelgemann verfasst wurde, ist es, Parameter für eine inklusive Schule zu erarbeiten. Bei der Entwicklung der inklusiven Schule soll das einzelne Kind in seiner konkreten Situation und seine optimale Förderung im Mittelpunkt stehen. Dabei geht es nicht nur um den Abbau von Barrieren. Eine inklusive Schule muss vor allem die umfassende Teilhabe aller Schülerinnen und Schüler sicherstellen.

Der Leitfaden gibt dazu Hinweise für einen Unterricht und Schulalltag, der der Verschiedenheit der Schülerinnen und Schüler mit und ohne besonderen Förderbedarf gerecht wird. Das erfordert aus der Sicht der Autoren die enge Zusammenarbeit von Lehrkräften und Eltern, die von allgemeinen Pädagogen und Sonderpädagogen, eine enge Vernetzung mit außerschulischen Partnern vor Ort.

Letztlich wollen die Autoren jeder Schule in ihrer Eigenverantwortung "Mut machen, ihre eigenen Weg zur Inklusion zu gehen" – einen umfassenden Schulentwicklungsprozess zu durchlaufen, um "grundsätzlich alle Kinder und Jugendlichen aufnehmen und eine für sie bestmögliche Förderung bieten zu können". Auf diesen Weg sollen sich allgemeine Schulen, aber auch Förderzentren begeben.

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