Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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Elftes Bayerisches Forschungskolloquium zur Didaktik und Mathetik der Chemie

Frauenchiemsee 6. bis 8. Juli 2016

06.07.2016 – 08.07.2016

Unterrichtsforschung stellt auch für Lehramtsstudierende eine wesentliche Aufgabe aus der Didaktik & Mathetik der Chemie dar. Über die Vorschriften der LPO I und des Staatsexamens hinaus bietet sich hierbei die Chance, die so notwendige Kritik von eigenen Unterrichtserfahrungen auf einem möglichst hohen Reflexionsniveau durchzuführen. Fragestellung, Hypothesenbildung und die Konzeption eines geeigneten Untersuchungsverfahrens zur Überprüfung der ursprünglichen Vermutungen müssen in einen sinnvollen wie auch praktikablen Rahmen erfolgen. Gleichzeitig sollen auch all die Instrumente bedarfsgerecht eingesetzt werden können, welche von Seiten der Statistik die Objektivierungen von Interpretationen der erhaltenen Daten sicherstellen, sodass „Kenntnisse wissenschaftlicher Arbeitsweisen" nachgewiesen werden können.

Um solche Ziele sicher zu erreichen und gleichermaßen praxisnah arbeiten zu können, bedarf es u. a. einer intensiven Betreuung, welche sich zurzeit auf über 30 Arbeiten in unterschiedlichen Stadien erstreckt. Der große Einsatz bei der Bearbeitung der unterschiedlichsten Themen an den bayerischen Universitäten kulminiert jährlich in einem chemiedidaktischen Forschungskolloquium. Diese Konzentration der fachspezifischen Unterrichtsforschung soll den Erfahrungsaustausch zwischen den besonders engagierten Studierenden mit dem LA für Chemie erleichtern und intensivieren.

Langfristig kann sicher auch der berufliche Einstieg positiv beeinflusst werden. Diese Einrichtung versteht sich auch als Beitrag zur Lehrbegabtenförderung", wie sie auch durch die 2007 gegründete Stiftung der Deutschen Wirtschaft „Studienkolleg – Begabtenförderung für Lehramtsstudierende" anvisiert wird.

So wie der vom MZL der LMU neu eingerichtete „Franz Emanuel Weinert-Preis" sich um die Würdigung herausragender Dissertationen einsetzt, sollen die Aktivitäten innerhalb des Forschungskolloquiums insbesondere die rasche Rückführung von Forschungsergebnissen in die Schule sicherstellen und damit ein deutliches Zeichen setzen für die so wichtige und nötige Entwicklung von (Chemie-)Unterricht! Eine intensive Auseinandersetzung mit Fragestellungen der Didaktik & Mathetik der Chemie kann dann besonders fruchtbar werden, wenn zusätzliche Aspekte aktueller Lernpsychologie und der Übernahme pädagogischer Verantwortung mit beachtet werden. Dies ist der Grund für die Mitwirkung fachfernerer Referenten und Gäste. Ihre Beiträge dienen dem Gewinn an Überblicks- und Orientierungswissen und damit der frühzeitigen Beförderung von Professionalitätsentwicklung.

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