Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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"Diagnose und Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern im Schriftspracherwerb"

Fachwissenschaftliches Kolloquium am 6.4.2016

29.02.2016

Studentin fördert KinderDie Diagnose und Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern sind große pädagogische und didaktische Herausforderungen im Anfangsunterricht der Grundschule. Die Lehrerinnen und Lehrer müssen die bereits vorhandenen Kompetenzen der Kinder erfassen und darauf aufbauend die nächste Zone der schriftsprachlichen Lernentwicklung formulieren und entsprechende Lernangebote gestalten. Das ist sowohl bei den methodischen Entscheidungen wie auch bei der Auswahl der Fördermaterialien eine komplexe und fachlich sehr anspruchsvolle Arbeit.

Das fachwissenschaftliche Kolloquium will Theorien, Konzeptionen und Methoden im schriftsprachlichen Anfangsunterricht diskutieren, die den Lehrkräften an den Grundschulen helfen können, ihre Förderarbeit fachlich fundiert durchzuführen.

Veranstaltungsdaten:

Termin:
6. April 2016, 10:00-17:00 Uhr

Veranstalter:
Dr. Richard Sigel & Prof. Dr. Elke Inckemann, LMU München, Lehrstuhl für Grundschulpädagogik und -didaktik

Ort:
LMU München, Leopoldstraße 13, Raum 3232

Anmeldung:
sigel@lmu.de

Zentrales Einführungsreferat:

Prof. Dr. Katrin Liebers (Universität Leipzig):
"Erwerb von Early Literacy unter dem Fokus Bildungsbenachteiligung"

Kolloquiumsbeiträge:

  • Dr. Richard Sigel (LMU München):
    "Arme und bildungsbenachteiligte Kinder – Risiko-Monitoring als Präventionschance"
  • Prof. Dr. Astrid Rank (Universität Regensburg):
    "Förderung der Bildungssprache im Fachkontext bei Vor- und Grundschulkindern"
  • Dr. Michaela Vogt (Universität Würzburg) & Katharina Krenig (Volksschule Arnstein-Schwebenried):
    "Bildungsgerechtigkeit im Schriftspracherwerb – Gestaltungsmerkmale und konzeptionelle Realisierungsmöglichkeiten"
  • Dr. Bettina Achhammer (LMU München):
    "Pragmatische Fähigkeiten bei Mehrsprachigkeit – Steigbügel oder Stolperstein?"
  • Dr. Uta Hauck-Thum (LMU München):
    "'Bei uns sind es drei Geißlein, nicht sieben!' Mündlich Erzählen – Sprache fördern"
  • Christa Kieferle M.A. (Staatsinstitut für Frühpädagogik, München):
    "Vorkurs Deutsch 240 in Bayern"
  • Prof. Dr. Elke Inckemann (LMU München):
    "Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern durch Vorlesen im Ganztagskontext"
  • Dr. Richard Sigel (LMU München):
    "Konzeption einer alltagsintegrierten Lernprozessdiagnostik im frühen Schriftspracherwerb"


Das Kolloquium am 6.4.2016 ist das erste von drei fachwissenschaftlichen Kolloquien, das mit den Themen Schriftsprachliche Förderung von Flüchtlingskindern im Anfangsunterricht (2017) und Schul- und Unterrichtsentwicklung als Voraussetzung für die schriftsprachliche Förderung von bildungsbenachteiligten Kindern in der Grundschule (2018) fortgeführt wird.

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