Münchener Zentrum für Lehrerbildung
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Erweiterung: Übersicht über Leistungen und Zulassungsvoraussetzungen

ECTS-Punkte und Leistungsnachweise:

(Stand 20.04.2016)

In der folgenden Tabelle können sie für jedes Erweiterungsfach sehen, ob Studienleistungen in Form von ECTS-Punkten zu erbringen sind oder sonstige Zulassungsvoraussetzungen zum Staatsexamen (z.B. Fremdsprachenkenntnisse) zu erfüllen sind.

ErweiterungsfachGymnasiumGrundschuleMittelschuleRealschuleSonderpädagogik
Beruf und Wirtschaft (ehemals Arbeitslehre) TUM
Beratungslehrkraft vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
Biologie 33 30 30 30 30
Chemie 63 48 48 48 48
Deutsch 0A 0 0 0 0
Deutsch als Zweitsprache 54 54 54 54 54
Deutsch als Zweitsprache
(nachträgliche Erweiterung)
12 12 12 12 12
Englisch 0B 0C 0C 0C 0C
Ethik vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
Evangelische Religionslehre 0D 0 0 0 0
Französisch 0B 0C
Fremdsprachliche Qualifikation 0 0 0 0 0
Geographie 0 0 0 0 0
Geschichte 0E 0 0 0 0
Griechisch 0F
Grundschuldidaktik 0G 0G
Informatik 24H 0H
Italienisch 0B
Katholische Religionslehre 0C 0 0 0 0
Kunst AdBK 0I 0I 0I 0I
Latein 0K
Mathematik 0 0 0 0 0
Medienpädagogik vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
vgl.
Anmerkungen
unten
Mittelschuldidaktik 0G 0G
Musik HMTM 0I 0I 0I 0I
Philosophie/Ethik vgl.
Anmerkungen
unten
Physik 12 6 6 6 6
Politik und Gesellschaft (ehemals Sozialkunde) 0 0 0 0 0
Schulpsychologie 102 102 102 102 102
Russisch 0L
Sonderpädagogische Qualifikation 0
Spanisch 0B
Sport TUM TUM TUM TUM TUM
Wirtschaftswissenschaften 0 0

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Erläuterungen:

  • Ziffern geben die Anzahl der zu erwerbenden ECTS-Punkte an.
  • Querstrich – zeigt an, dass eine Erweiterung nicht möglich ist.
  • AdBK: Erweiterungsfach wird von der Akademie der Bildenden Künste angeboten.
  • HMTM: Erweiterungsfach wird von der Hochschule für Musik und Theater München angeboten.
  • TUM: Erweiterungsfach wird von der Technischen Universität München angeboten.

Fußnoten:

  1. Gesicherte Kenntnisse in Latein und in einer anderen Fremdsprache auf dem Niveau B1
  2. Gesicherte Kenntnisse in Latein
  3. Kenntnisse in Latein oder in einer (weiteren) romanischen Fremdsprache auf dem Niveau A2
    (Nachweis entfällt bei LA Berufsschule)
  4. Ausreichende Sprachkenntnisse aus dem Alt-Griechischen und dem Lateinischen
  5. Gesicherte Kenntnisse in Latein und in einer anderen Fremdsprache auf dem Niveau B1
  6. Latinum
  7. Falls Sport im Rahmen der Didaktik der Grundschule oder im Rahmen der Didaktiken einer Fächergruppe der Mittelschule gewählt wurde, sind folgende zusätzliche Leistungen nachzuweisen:
    • Deutsches Rettungsschwimmabzeichen in Bronze (nicht älter als drei Jahre),
    • Deutsches Sportabzeichen in Bronze,
    • erfolgreiche Teilnahme an einer Ausbildung in Erster Hilfe (nicht älter als drei Jahre, mind. 16 Stunden)
  8. Absolvierung eines Praktikums
  9. Eignungsprüfung
  10. Graecum
  11. Gesicherte Kenntnisse in einer weiteren Fremdsprache auf dem Niveau B1

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Anmerkungen:

Beratungslehrkraft (§ 111, LPO I)

Im eigentlichen Erweiterungsstudium Beratungslehrer sind 3 Scheine zu erbringen: zwei Scheine aus dem Bereich Psychologie und ein Schein aus dem Bereich Schulpädagogik. Aus einem der beiden Scheine aus Psychologie muß hervorgehen, daß die Befähigung zur Durchführung und Auswertung von Intelligenz-, Konzentrations- und Schulleistungstests vorliegt.
Studierende des Erweiterungsstudiums Beratungslehrer haben: * 1 sechswöchiges Praktikum an einer Einrichtung der Schulberatung, einschließlich 2 je einwöchiger Hospitationen an einer Erziehungsberatung und Berufsberatung sowie * je eine einwöchige Hospitation an einer Grund-, Haupt-, Real-, Berufs-, Sonderschule und am Gymnasium nachzuweisen. Hierbei werden das Blockpraktikum gemäß § 38, Absatz 2 und Absatz 3 voll angerechnet. Bei der nachträglichen Erweiterung (gemäß Art. 23 BayLBG) entfallen diese Zulassungsvoraussetzungen. Bei nachträglicher Erweiterung entfallen das 6-wöchige Praktikum und die Hospitationen.

Anmerkung: Die gewählte Formulierung soll deutlich machen, dass zwar ein Studienumfang von 2 Semestern erwartet wird, hierfür jedoch keine ECTS-Punkte nachgewiesen werden müssen. Als Nachweis gelten die aufgeführten Leistungsnachweise. Die Regelung gilt für alle Lehrämter.

Weitere Informationen auf der Webseite des Fachs

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Ethik (§ 45, LPO I)

(1) Fachliche Zulassungsvoraussetzungen
Universitärer Leistungsnachweis über Kenntnisse in Philosophie:

  1. Philosophische Grundlagen
    Ethisch bedeutsame Grundfragen einer der folgenden Teildisziplinen der theoretischen Philosophie bezogen auf schulische fächerübergreifende Themenfelder:
    1. Sprachphilosophie und Erkenntnistheorie,
    2. Philosophie der Technik- und Naturwissenschaften,
    3. Anthropologie und Sozialphilosophie,
    4. Metaphysik/Ontologie.
  2. Grundbegriffe und Aufbau philosophischer Ethik auf der Grundlage klassischer Werke
      Die Teilleistungsnachweise und Teilnahmenachweise können in frei wählbaren Veranstaltungen, die dem Lehramtsstudiengang im LSF der Philosophie zugeordnet sind, erworben werden. Die Teilleistungen müssen in unterschiedlichen Veranstaltungen erbracht werden. Seminararbeiten, Essays und Referate können regulär nur in Seminaren bzw. Lektürekursen geschrieben bzw. gehalten werdenEssays und Referate können regulär nur in Seminaren bzw. Lektürekursen geschrieben bzw. gehalten werdenDie Lehramtsstudierenden sollen ihre Veranstaltungswahl an den „fachlichen Zulassungsvoraussetzungen“ und den Prüfungsthemen des Staatsexamens, die in der LPO definiert werden, ausrichten.Eine Benotung kann, muss aber nicht erfolgen, ebensowenig müssen ECTS-Punkte, „Leistungspunkte“ o. ä. zusätzlich angegeben werden. Es genügt, wenn die bestandene Leistung und damit die „erfolgreiche Teilnahme“ auf einem Schein vermerkt wird.
  • Seminararbeit (ca. 12-15 Seiten)

  • Referat (ca. 15-20 Minuten) oder Klausur (60-90 Minuten)

  • Fachdidaktik-Schein (Impulsreferat - ca. 15 min. oder Unterrichts- bzw. Methodenskizze - ca. 5 Seiten)

  • ab WiSe 2013/14 werden für alle neu Eingeschriebenen zwei zusätzliche Teilnahmenachweise in zwei beliebigen Philosophieveranstaltungen obligatorisch.

Weitere Informationen auf der Webseite des Fachs

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Medienpädagogik (§ 114, LPO I)

(1) Fachliche Zulassungsvoraussetzungen

  1. Nachweis über informationstechnische Kenntnisse
    1. Grundkenntnisse in informatischer Modellbildung und der Entwicklung von Computerprogrammen;
    2. Überblick über Aufbau, Komponenten und Funktionen von Rechnern, Rechnernetzen und Betriebssystemen; Datenbanksysteme und Datensicherheit;
    3. sichere Beherrschung von Software zur multifunktionalen Bearbeitung und Aufbereitung von Information und zur Kommunikation;
  2. einer Lehrveranstaltung zur Medienerziehung,
  3. einer Lehrveranstaltung zur Mediendidaktik.

Prüfungsvoraussetzungen

  • Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Medienerziehung
  • Nachweis der erfolgreichen Teilnahme an einer Lehrveranstaltung zur Mediendidaktik
  • Nachweis informationstechnischer GrundkenntnisseAnfertigung einer Projektarbeit

Prüfungsteile

  • Schriftliche Prüfung: Medienerziehung
  • Schriftliche Prüfung: Mediendidaktik
  • Praktische Prüfung: Vorstellung einer Projektarbeit; Beantwortung von Fragen der Prüfungskommission

Weitere Informationen auf der Webseite des Fachs

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Philosophie/Ethik (§76 LPO I)

(1) Fachliche Zulassungsvoraussetzungen
Universitärer Leistungsnachweis über

  1. Kenntnisse in der Geschichte der Philosophie,
  2. Kenntnisse im Überblick aus drei der folgenden philosophischen Disziplinengruppen
    a) Sprachphilosophie,
    b) Erkenntnis- und Wissenschaftstheorie/Logik,
    c) Philosophie der Technik- und Naturwissenschaften,
    d) Philosophische Anthropologie/Philosophie des Geistes,
    e) Sozialphilosophie/politische Philosophie/Rechtsphilosophie,
    f) Metaphysik/Ontologie/Naturphilosophie,
    g) Ästhetik/Philosophie der Kunst.
  3. Grundbegriffe und Aufbau philosophischer Ethik auf der Grundlage klassischer Werke, unter anderen
    a) Antike: Platon (Gorgias, Politeia), Aristoteles (Nikomachische Ethik), Cicero (De officiis),
    b) Mittelalter: Thomas von Aquin (Summa theologiae: Prima Secundae, q.1-21),
    c) Neuzeit: Kant (Grundlegung zur Metaphysik der Sitten, Kritik der praktischen Vernunft), Mill (Utilitarismus).

Die Teilleistungsnachweise und Teilnahmenachweise können in frei wählbaren Veranstaltungen, die dem Lehramtsstudiengang im LSF der Philosophie zugeordnet sind, erworben werden. Die Teilleistungen müssen in unterschiedlichen Veranstaltungen erbracht werden. Seminararbeiten, Essays und Referate können regulär nur in Seminaren bzw. Lektürekursen geschrieben bzw. gehalten werden.
Die Lehramtsstudierenden sollen ihre Veranstaltungswahl an den „fachlichen Zulassungsvoraussetzungen“ und den Prüfungsthemen des Staatsexamens, die in der LPO definiert werden, ausrichten.
Eine Benotung kann, muss aber nicht erfolgen, ebensowenig müssen ECTS-Punkte, „Leistungspunkte“ o. ä. zusätzlich angegeben werden. Es genügt, wenn die bestandene Leistung und damit die „erfolgreiche Teilnahme“ auf einem Schein vermerkt wird.

  • Seminararbeit (ca. 12-15 Seiten)
  • Referat (ca. 15-20 min. oder wiss. Essay (ca. 5-7 Seiten)
  • Klausur (60-90 min.) oder wiss. Protokoll (ca. 5 Seiten)
  • Fachdidaktik-Schein (Impulsreferat - ca. 15 min. - oder Unterrichts- bzw. Methodenskizze - ca. 5 Seiten)
  • ab WiSe 2013/14 werden für alle neu Eingeschriebenen drei zusätzliche Teilnahmenachweise in drei beliebigen Philosophieveranstaltungen obligatorisch

Weitere Informationen auf der Webseite des Fachs